Homöopathie

Die Macht der Information

Die Homöopathie ist auch heute noch ein umstrittener Bereich der medizinischen Therapien. Einerseits von der überwiegenden Mehrheit der Wissenschaftler abgelehnt, andererseits von einer stetig wachsenden Anzahl von Menschen anerkannt und akzeptiert.

Hauptproblem ist dabei, die bislang fehlende Möglichkeit die Wirksamkeit der homöopatischen Arzneien wissenschaftlich nachzuweisen. Die Wissenschaft versucht seit vielen Jahren die Homöopathie als Scharlatanerie und als unseriös abzutun.

An dieser Stelle sollte man bedenken, dass auch im 21. Jahrhundert der weitaus größte Teil des menschlichen Wissens nicht durch Nachweisbarkeit des Ursächlichen, sondern durch Erfahrung strukturiert wird. Das Wissen der nachhaltigen Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel ist allerdings mit der Erfahrung aus hunderttausenden von dokumentierten Krankenberichten aus den letzten 200 Jahren nachgewiesen.

Ich möchte versuchen den Nebel um die Homöopathie ein wenig zu lichten. Grundsätzlich wirken homöopathische Arzneimittel durch bioenergetische Informationsübertragung auf Basis von Schwingungen, die sich aufgrund ihrer Art oder hohen Frequenz (noch) nicht nachweisen lassen. Das hört sich furchtbar kompliziert an, aber nichts anderes passiert im Prinzip beim Hören eines Radioprogrammes. Auf einer elektromagnetischen Welle, bestimmter Frequenz (Schwingung), wird eine energetische Information (das Programm) übertragen und für uns als Melodie oder Text hör- und erfahrbar gemacht. Vorteil, das Programm eines Radios lässt sich auch heute schon messtechnisch nachweisen.

Hinreichend bekannt dürfte sein, dass homöopathische Arzneien in verschiedenen so genannten Potenzen angewendet werden. Es gibt z.B. D, L, C oder LM Potenzen. Diese lassen sich einfach erklären.
In der Homöopathie werden Stoffe aus dem Pflanzen-, Mineral- und auch Organbereich zur Gewinnung einer Arznei herangezogen. Jede Arznei hat in der klassischen Homöopathie nur einen Wirkstoff.

Zunächst wird dieser Wirkstoff aus dem Rohmaterial extrahiert und als s.g. Urtinktur bereitgestellt. Dann erfolgt die Herstellung der Potenzen durch Verdünnung und Verschüttelung. Darunter versteht man, dass aus der Urtinktur 1 Tropfen entnommen und mit 9 Tropfen Wasser oder Alkohol verdünnt wird.
Hierbei wird nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten die Verdünnung in einer vorgeschriebenen Anzahl von schlagähnlichen Bewegungen vermischt und die bioenergetische Information, der Urtinktur, auf die Verdünnung übertragen. So entsteht die erste Potenz (D1).

Um nun die zweite Potenz (D2) herzustellen wird diesmal ein Tropfen der ersten Potenz (D1) wieder in 9 Tropfen Wasser oder Alkohol verdünnt und in gleicher Weise verschüttelt.

Zur Veranschaulichung was das wirklich heißt, folgt eine kleine Tabelle über z.B. C-Potenzen der homöopatischen Arznei aus der Pflanze Arnika:

0 Urtinktur der Wirkstoff der Arnika-Pflanze unverdünnt
C 1 1 Tropfen auf 99 Tropfen Wasser oder Alkohol
C 2 1 Tropfen Arnika auf 10.000 Teile Wasser oder Alkohol
C 6 1 Tropfen Arnika auf die Menge von 20 Swimming Pools
C 12 1 Tropfen Arnika auf die Wassermenge des Atlantiks
C 30 1 Tropfen auf mehr als das gesamte Wasservolumen
C 1.000 übersteigt wohl jedes Vorstellungsvermögen

Bei jeder Potenzierung, ob durch Verschütteln oder andere gleichwertige Verfahren hervorgerufen, wird die in der Materie enthaltene Information weiter aus ihr gelöst und immer reiner verfügbar gemacht. Je höher die Verdünnung (Potenz) ist, desto größer ist die Wirkung.

Sollte die Wissenschaft doch Recht haben? Auch ich kann den geforderten Nachweis, dass in den Potenzen noch ein Wirkstoff enthalten ist, nicht erbringen. Jedoch die Erfahrung aus zahlreichen Anwendungen durch die Homöopathie zeigen, dass irgendetwas in den homöopatischen Arzneien vorhanden sein muss das wirkt, was bleibt ist die bioenergetische Information.

Wenn man nicht weiter kommt, sollte man den Weg ändern, dies bewährt sich vor allen Dingen im Denken. Um Homöopathie verstehen zu können, müssen wir unser Denken ändern. Die wirkenden Bestandteile der Homöopathie verlassen die reine Materie (also das Molekül) und überschreiten die Grenze zur reinen Energetik (wenn man so will zum Geist). Für alle die jetzt wieder schreien ein Ausflug in eine noch nicht so verbreitete Abteilung der Wissenschaft – der Physik der Quanten. Dort ist mittlerweile erwiesen, dass es eigentlich keine Materie gibt. Materie ist eine Verdichtung reiner Energie. D.h. Materie ist reine Energie, die sich auf einer niedrigen Frequenz (Schwingung) befindet, d.h. aber auch, dass es Energien in unendlich hohen Frequenzen (Schwingungen) gibt. Gehen wir die Homöopathie von dieser Seite an wird so glaube ich, ihre Wirksamkeit vielleicht doch erklärbar.

Homöopatische Arzneimittel wirken durch Informationsübertragung auf energetischer und nicht materieller Ebene. Wenn man Materie in ihrer Augenscheinlichkeit hinterfragt, gelingt einem das Erforderliche, nämlich die Homöopathie zu verstehen und sie zu denken und dann ihre Funktionsmechanismen zu begreifen.
Dann ist auch Raum für das wohl genialste an einem homöopathischen Arzneimittel. Sein auf jedes einzelne Individuum präzise abgestimmtes Wirken als gezielter Wirkstoff, in seiner speziellen Potenz.

Wie kann die Homöopathie dies leisten?
Grundprinzip ist immer noch „Gleiches mit Gleichem“ (Hahnemann) behandeln. Eine bestimmte Krankheit X, ob psychisch oder physisch drückt sich in ihren Symptomen aus. In der Homöopathie werden diese zusätzlich noch im Zusammenhang mit der Konstitution (oder einfacher dem Erscheinungsbild) des Patienten gebracht. In der uns umgebenden Welt existieren Stoffe (ob pflanzlich, mineralisch oder organisch) nach deren Einnahme bei Lebewesen einer definierten Konstitution eben genau jene Symptome dieser Krankheit X hervorgerufen werden.
Nimmt ein Lebewesen, das über diese Krankheit und ihre Symptome verfügt, dieses Mittel, wird die Krankheit verschwinden. Dank sei an dieser Stelle Samuel Hahnemann gesagt, der vor 200 Jahren dieses Gesetz der Natur erkennen durfte.

Das weitaus schwierigste an der Homöopathie ist das richtige Mittel in der richtigen Potenz zu finden. In der klassischen Homöopathie erfolgt dies durch umfangreiche Fragenkataloge, die eine sehr große Offenheit des Patienten verlangen. Wirkt Homöopathie nicht, ist normalerweise hier die Ursache zu finden. Mittlerweile gibt es auch einfachere, aber nicht weniger gute Methoden um das Mittel der Wahl erfolgreich zu erkennen.

Man muss sich bewusst machen, dass mit homöopathischen Mitteln reinste Information von höchster Wirksamkeit, in kleinsten Mengen, in den Organismus übermittelt werden. Dort ist der richtige Adressat in der Lage, diese Information zu deuten und hier raus durch die eigenen Lebenskräfte die Heilung aus sich selbst zu initiieren. Bei der körperinternen Verarbeitung der übermittelten Information werden zunächst chronische aber auch jahrelang zurückliegende Krankheitsbilder in das akute Stadium zurückgeführt. Dies kann mitunter kurzzeitige Erstverschlimmerungen auslösen. Aus dem akuten Stadium heraus erfährt der Patient eine ursächliche Heilung. Der hierbei durchlaufene, tief greifende bioenergetische Prozess wird je nach Fortschritt und Verlauf mit der Änderung der verwendeten Potenz oder sogar durch den Einsatz eines so genannten Folgemittels begleitet.

Abschließend sollte gesagt werden, dass die komplexen Vorgänge und die für den Laien fast unmögliche Auswahl des richtigen homöopathischen Arzneimittels auf jeden Fall die Selbstbehandlung ausschließen. Der weit verbreitete Glaube, dass das falsche Mittel keine Folgen haben kann, ist ein fataler Irrtum.